Tag 1 wbdF – Arbeit statt Blog

Au Mann. Kaum wieder zu Hause, geht’s wieder los. Erholung, die ich ohnehin nicht hatte, schon wieder vorbei.

Setze mich an den Schreibtisch und will den Blog aktualisieren. Wird ja höchste Zeit, es gibt immerhin einiges nach zu berichten. Aber was passiert? „Der Rasen ist so hoch, der kann für das Halbfinale doch nicht so bleiben, oder?“, meint … meine Frau natürlich. Mähe dann den Rasen, der tatsächlich immens hoch ist. Sogar Blindschleichen tummeln sich mittlerweile dadrin rum. Oha. Kann aber auch eine grüne Mamba gewesen sein, komme ja immerhin aus Brasilien. So genau kann ich es jedenfalls nicht sagen.

So, jetzt aber an den Blog.

„Hast Du die Koffer schon ausgeräumt?“ Klar, hab ich. Einfach alles in die Wäsche getan. Das lief jetzt echt gut für mich.

„Die Kleine muss noch aus dem Kinderturnen abgeholt werden. Und der Abfluss ist verstopft. Der Mittlere hat ein Gedicht auswendig zu lernen, kannst Du ihn abhören? Hast Du schon das ganze Unkraut gesehen, das gewachsen ist, seit Du weg warst?Wollten wir zum Halbfinale nicht grillen? Und überhaupt: Wo ist der Schwenker?“

Nee, nee. So geht das jetzt schon eine ganze Weile. Erkenne, dass heute kein Land zu gewinnen ist. Ergebe mich meinem Schicksal. Wäre ich doch bloß heute schon arbeiten gegangen. Aber nein, musste ja einen Tag frei nehmen, um das Jetlag besser verarbeiten zu können. Weiß aber nicht, was schlimmer ist. Glaube mittlerweile, so ein Jetlag ist zu Hause überhaupt nicht zu kurieren. Gut, dass es morgen wieder los geht auf der Arbeit.

Den Blog werde ich nun nach und nach im Rückblick aktualisieren. Es gibt immerhin noch einiges zu erzählen, seitdem wir uns auf den Weg ins legendäre Maracana machten.

Fange ab jetzt mit der Nummerierung der einzelnen Blogtage einfach wieder von vorne an. Ergänze sie deswegen mit dem Hinweis „wbdF“. Denke das ist treffend. „Tag 1 wbdF“ oder übersetzt: „Tag 1 wieder bei der Frau“.

Ich frage mich gerade: Wie lange dauert es noch bis zur nächsten WM?

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